Allgemeine Geschäftsbedingungen
Stand: 20. August 2026
§ 1 Geltungsbereich und Vertragspartner
Diese AGB gelten für die Nutzung der Plattform Vellesta (app.vellesta.com) durch gewerbliche Immobilienmakler und Maklerbüros („Nutzer“). Anbieter ist [Firmenname des Betreibers, z. B. Vellesta GmbH], [Straße und Hausnummer], [PLZ und Ort]. Die Plattform richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB.
§ 2 Leistungsgegenstand
Vellesta stellt eine Software-as-a-Service-Plattform bereit, über die Maklerbüros Objekte und Suchprofile verwalten, im Makler-Netzwerk Kooperationspartner finden (Matching), Exposés versenden, CRM-Systeme anbinden und Kooperationsvereinbarungen elektronisch signieren können. Der konkrete Funktionsumfang richtet sich nach dem gewählten Tarif.
§ 3 Rolle der Plattform im Gemeinschaftsgeschäft
Kooperationen (Gemeinschaftsgeschäfte) kommen ausschließlich zwischen den beteiligten Maklerbüros zustande. Vellesta wird nicht Vertragspartei, erbringt keine Maklerleistungen und ist an Provisionen der Nutzer in keiner Weise beteiligt. Bereitgestellte Vertragsmuster („Standardwerke“) sind unverbindliche Arbeitshilfen und ersetzen keine Rechtsberatung; für den Inhalt geschlossener Vereinbarungen sind allein die beteiligten Büros verantwortlich.
§ 4 Registrierung, Testphase, Tarife
Die Registrierung erfolgt je Maklerbüro (Organisation). Der Nutzer versichert, zur gewerblichen Immobilienvermittlung berechtigt zu sein. Nach der Registrierung kann eine kostenlose Testphase gewährt werden; danach setzt die Nutzung einen kostenpflichtigen Tarif voraus. Preise und die im Tarif enthaltene Nutzerzahl ergeben sich aus der Tarifübersicht in der Anwendung; der Tarif richtet sich nach der Zahl der Nutzer des Büros. Die Abrechnung erfolgt monatlich im Voraus über den Zahlungsdienstleister Mollie; Rechnungen werden elektronisch bereitgestellt. Alle Preise sind Nettopreise. Für Nutzer mit Sitz in Deutschland kommt die gesetzliche Umsatzsteuer hinzu; bei Nutzern im übrigen EU-Ausland mit gültiger Umsatzsteuer-Identifikationsnummer schuldet der Nutzer die Steuer (Reverse Charge); Leistungen an Nutzer außerhalb der EU sind in Deutschland nicht steuerbar. Der Nutzer ist verpflichtet, Sitzland und USt-IdNr. zutreffend anzugeben.
§ 5 Pflichten der Nutzer
- Zugangsdaten geheim halten; Handlungen über das eigene Konto werden dem Büro zugerechnet.
- Nur Objekte einstellen, für deren Vermarktung eine Berechtigung besteht; Angaben müssen zutreffend und aktuell sein.
- Beim Einstellen von Kundendaten die datenschutzrechtlichen Pflichten des eigenen Büros beachten (die Plattform handelt insoweit als Auftragsverarbeiter).
- Keine rechtswidrigen, irreführenden oder Rechte Dritter verletzenden Inhalte (insbesondere Fotos ohne Nutzungsrechte).
- Über das Netzwerk erlangte Informationen (z. B. Adressen nach Zusage) nur im Rahmen der jeweiligen Kooperation verwenden; keine Umgehung des anbietenden Büros.
§ 6 Netzwerk-Sichtbarkeit
Aktive Objekte sind für andere Maklerbüros im Netzwerk sichtbar; einzelne Objekte können jederzeit pausiert werden. Genaue Adressen werden erst nach bestätigter Kooperationsanfrage offengelegt, sofern das Büro nichts anderes einstellt. Suchprofile werden nur nach ausdrücklicher Freigabe und ohne Kundenkontaktdaten geteilt.
§ 7 Verfügbarkeit und Änderungen
Der Anbieter bemüht sich um eine hohe Verfügbarkeit, schuldet jedoch keine ununterbrochene Erreichbarkeit; Wartungsarbeiten werden nach Möglichkeit angekündigt. Funktionsumfang und Oberfläche können weiterentwickelt werden, sofern vertragliche Kernleistungen erhalten bleiben.
§ 8 Haftung
Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz, grober Fahrlässigkeit sowie bei Verletzung von Leben, Körper und Gesundheit. Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet er nur für die Verletzung wesentlicher Vertragspflichten, begrenzt auf den vertragstypisch vorhersehbaren Schaden. Für Inhalte der Nutzer (Objekte, Exposés, Suchprofile) und für das Zustandekommen oder die Abwicklung von Gemeinschaftsgeschäften wird keine Haftung übernommen.
§ 9 Laufzeit und Kündigung
Abonnements verlängern sich jeweils um einen Monat, wenn sie nicht zum Ende des laufenden Monats in der Anwendung gekündigt werden. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung bleibt unberührt. Nach Vertragsende werden Bürodaten nach angemessener Frist gelöscht; gesetzliche Aufbewahrungspflichten bleiben unberührt.
§ 10 Schlussbestimmungen
Es gilt deutsches Recht. Gerichtsstand ist – soweit zulässig – der Sitz des Anbieters. Sollten einzelne Bestimmungen unwirksam sein, bleibt der Vertrag im Übrigen wirksam.